Stille

Nichts.
Nichts ist zu hören.
So hört sich das an.
Der Wind ist so laut,
Dass es still unter ihm ist.

Die Äste der Eichen
Schlagen mir ins Gesicht.
Sonst sind sie immer weit über unseren Köpfen.

Der Wind kommt über das nackte Feld gefahren.
Von dahinten, von Westen.
Weiter hinten, wo hinter dem Hügel die Bäume stehen.
Aber auf dem Hügel ist nichts.
Nur der Wind.
Der so laut ist,
Dass es still unter ihm ist.

Ich rufe.
Aber mein Mund bleibt still.
Nichts ist zu hören.
Der Wind ist so laut,
Dass es still unter ihm ist.

Es muss wohl Herbst sein.

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